Hauskaufkredit: Finanzieren Sie sich den Traum vom Eigenheim!

Kredit mit BürgenEinen Hauskaufkredit aufzunehmen wird dann nötig, wenn entweder der Entschluss zum Bau oder Kauf einer Immobilie gefallen ist oder eine bereits vorhandene Immobilie renoviert werden soll. Ein Hauskaufkredit unterscheidet sich insofern von anderen Krediten, als dass er zumeist eine Hypothek beinhaltet und eine enorm lange Laufzeit mit sich bringt.

 

Das Wichtigste zum Thema „Hauskaufkredit“ im Überblick:

  • Eigenheim wird auch als Altersvorsorge betrachtet
  • Hauskaufkredit beginnt zumeist bei 50.000 bis 100.000 Euro
  • Der Hauskaufkredit kann als Bankdarlehen, Bausparvertrag oder Privates Darlehen auftauchen
  • Ein Rechner für Hauskaufkredit muss auch die zusätzlichen Kosten berücksichtigen
  • Ein Hauskaufkredit hat oftmals Laufzeiten von 15 bis 25 Jahre

Doch welche Formen von Hauskaufkrediten gibt es? Und welche Form des Hauskaufkredits ist die Beste? Unser Ratgeber zum Thema Hauskaufkredit verrät es!

Inhaltsverzeichnis

  • 1. Eigenheim – Der Weg zum Glück?
  • 2. Welche Formen der Finanzierung gibt es?
  • 3. Worauf sollte man bei der Suche nach einem Hauskaufkredit achten?
  • 4. Fazit: Sorgfältige Prüfung der Hauskaufkredite ist erforderlich

1. Eigenheim – Der Weg zum Glück?

icon_FAQsViele Menschen träumen von den eigenen vier Wänden. Bereits von Kindheitsbeinen an wird suggeriert, dass nur derjenige Erfolg und Glück im Leben hat, der auch ein eigenes Heim mit Familie hat. Je nach persönlichen Präferenzen kann es sich dabei um eine Eigentumswohnung, ein Reihenhaus in der Vorstadt, ein Häuschen im Grünen oder um eine prächtige Stadtvilla handeln. Wichtig ist nur, dass man diese Immobilie besitzt und völlig allein dafür verantwortlich ist.

Ob die Immobilie nun alleine hochgezogen, gekauft und selber renoviert oder komplett durch Handwerker auf Vordermann gebracht wird, spielt weniger für das zukünftige Glück, als für den Geldbeutel eine Rolle. Auch wenn man in einer Mietwohnung genauso glücklich werden kann, wie in einer Eigentumswohnung und auch ganze Häuser vermietet werden, scheint es nach wie vor sicherer zu sein ein eigenes Heim zu besitzen.

Dabei spielen mehrere Gedanken eine Rolle. So kann man in einer Eigentumswohnung oder einem Haus zum Beispiel nicht gekündigt werden. Bekannte Szenarien, wie Vermieter, die nach 30 Jahren Miete plötzlich Eigenbedarf anmelden, werden auf diesem Weg ausgeschlossen. Sollte das Objekt mit der Zeit nicht mehr den eigenen Bedürfnissen gerecht werden, kann es immer noch vermietet oder verkauft werden, wodurch die Investition ins eigene Heim nicht überflüssig wird.

Gerade solche Gedanken spielen auch im Hinblick auf die Altersvorsorge eine große Rolle. Viele Eigenheimbesitzer sehen in den eigenen vier Wänden nicht nur die Erfüllung eines Lebenstraums, sondern auch eine Absicherung für das Alter. Zumeist gehen die Kalkulationen dahin, dass die Immobilien im Pflegefall verkauft und die anfallenden Kosten damit beglichen werden können.

Doch so ein Eigenheim nicht nur Vorteile. So sollte man sich darüber im Klaren sein, dass mit dem eigenen Heim auch eine Menge Verpflichtungen einhergehen. Dies betrifft nicht immer nur eigene Entscheidungen. Finden Kanalarbeiteten oder die Instandsetzung der Stromkabel statt kann es durchaus sein, dass Anrainer von Stadt, Kreis, Land oder Staat mit zur Kasse gebeten werden. Auch Witterungsbedingte Vorkommnisse, die außerhalb der Haftpflicht- und Hausratversicherungen liegen können zu unerwarteten Kosten führen.

Eine Wertminderung durch unerwartete Bauvorhaben oder Nachbarn kann die sorgfältige Planung im Nachhinein ebenfalls vereiteln. So wurden schon manche Immobilien durch Umgehungsstraßen, Kindergärten oder Freudenhäuser kurzerhand im Wert gemindert. Insofern mag es viele Gründe geben, die für ein Eigenheim sprechen, jedoch sollte man sich bewusst machen, dass ein Traum unter Umständen auch zum Alptraum werden kann.

Das Eigenheim gehört für viele Menschen mit zum Glück. Eigenheim können Wohnungen, Einfamilienhäuser oder Villen sein, die selber gebaut oder renoviert wurden. Mit dem Eigenheim geht immer auch eine Verpflichtung einher. Das Eigenheim als Altersvorsorge kann durch äußere Umstände hinfällig werden.

2. Welche Formen der Finanzierung gibt es?

icon_ChecklisteWie bereits erwähnt erfordert ein Eigenheim nicht nur die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, sondern auch einen gefüllten Geldbeutel. Beim Kauf einer Immobilie kommen zahlreiche Kosten auf den Käufer zu. Hier werden Maklergebühren, Gebühren für den Notar und den Grundbucheintrag und die Grunderwerbssteuer fällig. Diese müssen allesamt auf den Kaufpreis drauf gerechnet werden. Hinzu kommt, dass die wenigsten Häuser bezugsfertig oder Schlüsselfertig erworben werden und eben noch Renovierungskosten hinzukommen.

Da die wenigsten Kaufinteressenten so viel Geld bei Seite gelegt haben, wird die Aufnahme eines Hauskredits fällig. Dabei gibt es vom Grunde her drei große Kreditlinien über die sich eine Immobilie finanzieren lässt. Natürlich gibt es in den ewigen Weiten der Finanzierungsoptionen auch noch andere Randlösungen, doch die folgenden stellen die konventionellsten Methoden dar um ein Haus finanzieren zu können. Dabei handelt es sich um:

  • Bankdarlehen mit und ohne Bürgschaften
  • Bausparverträge (siehe auch: Wohnungsbauprämie)
  • Private Darlehensgeber
 Hauskaufkredit

Der Hauskaufkredit kann aus unterschiedlichen Kreditformen bestehen

Das Bankdarlehen mit und ohne Bürgschaft

Dieses Darlehen zählt zu den ältesten und am weitesten verbreiteten Finanzierungsformen für Immobilien. Um sich ein Haus leisten zu können, muss mit mindestens 50.000 Euro, eher mit 100.000 Euro gerechnet werden. Dabei handelt es sich allerdings um die untere Preiskategorie auf dem Immobilienmarkt. Die meisten Kreditnehmer haben im Fall von Immobilien mit einer Laufzeit von 20 bis 25 Jahren zu rechnen. Getreu dem Motto: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet!“ werden die Hausbanken vorgezogen. Hier hat man zumeist einen eigenen Bankberater und kann hoffen darüber gute Konditionen zu bekommen. Gerade bei Hausbanken empfiehlt es sich mehrere Angebote einzuholen und alle Konditionen genauestens miteinander zu vergleichen. Näheres dazu unter Punkt 3.

Auch wenn die Hausbanken ihr Geld mit der Vergabe von Krediten verdienen, empfangen sie ihre Kunden keineswegs mit offenen Armen. Es werden Bonitätsprüfungen durchgeführt, die das aktuelle und zu erwartende Einkommen berücksichtigen. Dabei werden auch Auskünfte über die Auskunfteien zum bisherigen Kaufverhalten eingeholt. Entspricht die Bonität nicht den Vorstellungen der Bank, gibt es drei Optionen:

  • Das Darlehen wird nur gegen einen hohen Zins gewährt
  • Das Darlehen wird nicht gewährt
  • Das Darlehen wird nur mit einer Bürgschaft gewährt

Bürgen sind dritte Personen, die im Fall einer Zahlungsunfähigkeit für den Schuldner einspringen müssen. Dabei darf es sich nicht um Personen handeln, die von dem Schuldner abhängig sind. Darunter sind sowohl die Ehepartner und Kinder, aber auch Angestellte eines Unternehmers zu verstehen. Der Bürge wird ebenfalls einer Bonitätsprüfung unterzogen.

Bausparverträge

Bausparverträge gibt es seit den 1930er Jahren. Sie wurden von Architekten- und Handwerkergruppen ins Leben gerufen und sollten dabei helfen auch normalen Bürgern den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen. Das Konzept ging auf und konnte bereits viele Erfolge feiern. Die Bausparverträge reichen von 5.000 Euro bis hin zu 250.000 Euro. Da über sie die Vermögenswirksamen Leistungen und Wohnungsbauprämien [Onlinekredite.org/Wohnungsbaupraemie] bezogen werden können, hat so gut wie jeder deutsche Angestellte oder Arbeiter einen Bausparvertrag.

Diese reichen zumeist jedoch nur dafür aus um den erforderlichen Eigenanteil von 20 Prozent der Kreditsumme vorweisen zu können. Da die Bausparverträge erst dann zugeteilt werden, also verfügbar sind, wenn 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme erbracht wurden, haben die meisten Bausparer Verträge über geringe Summen. Außerdem verlangen viele Bausparkassen einen anteiligen Monatsbeitrag in Abhängigkeit zur Bausparsumme. Je höher also die Bausparsumme umso höher die monatliche Belastung. Andererseits gibt es kaum einen Kredit, der für so einen geringen Sollzinssatz zur Verfügung gestellt wird, wie der Bausparvertrag. Insofern lohnt sich die Überlegung der Finanzierung über einen Bausparvertrag.

Private Darlehensgeber

Diese Form der Finanzierung ist im Fall von Immobilienkäufen kaum machbar. Da müssen sich Personen im Bekannten- und Freundeskreis finden, die zum einen solch eine Summe aufbringen können und diese dann auch noch zum anderen gegen Zinsen verleihen würden. Auch wenn das Crowdfunding inzwischen immer größere Erfolge feiert, sind Hauskaufkredite zu umfangreich und zu langfristig. Hier werden sich kaum genügend Interessenten finden, die bereit sind über 10, 20 oder 25 Jahre auf ihr Kapital zu verzichten. Für manche Kreditnehmer stellt dies allerdings die einzige Möglichkeit dar.

Es gibt drei Möglichkeiten um an Hauskaufkredite zu gelangen. Dabei handelt es sich um Bankdarlehen mit und ohne Bürgen, um einen Bausparvertrag und um einen privaten Darlehensgeber. Dabei liegt es nicht allein in der Hand des Kreditnehmers, welcher Hauskaufkredit am Ende gewählt wird.

3. Worauf sollte man bei der Suche nach einem Hauskaufkredit achten?

icon_VerbrauchertippsIm Grunde gibt es genau drei Sachen, auf die man vor dem Abschluss eines Kreditvertrags genau beachten sollte:

  1. Wie hoch sind die Sollzinsen
  2. Was passiert bei Zahlungsverzug?
  3. Können Sondertilgungen oder vorzeitige Rückzahlungen vorgenommen werden?
Wichtige Konditionen beim Hauskaufkredit

Beim Hauskaufkredit gilt es auf mehrere Dinge zu achten

Die Höhe der effektiven Zinsen ist nicht nur von den Sollzinsen abhängig, sondern auch von weiteren Kosten je nach Finanzdienstleister. Hier kann eine Kreditzinsberechnung mithilfe eines Hypothekendarlehen Vergleichs, bei Onlinekredite.org angeboten, weiterhelfen. Doch handelt es sich bei Hauskaufkrediten um langfristige Angelegenheiten. Daher sollte bei der Zuhilfenahme eines Vergleichsrechners darauf geachtet werden, dass es sich um einen Rechner für Hauskaufkredit handelt.

Bei solch einem Hauskaufkredit Vergleich wird nämlich zugleich berücksichtigt, dass es auf lange Sicht zu Zahlungsverzug oder auch zu Sondertilgungen kommen kann. Gerade bei Umschuldungen oder vorzeitigen Kreditrückzahlungen kann es zu unangenehmen Gebühren kommen, während Zahlungsverzug zumeist die Berechnung von Strafzinsen zur Konsequenz hat. Solche Dinge müssen unbedingt im Vorfeld mit einkalkuliert werden.

Um günstige Hauskaufkredite zu finden, können Onlinekredit-Rechner für Hauskaufkredite genutzt werden. Diese sollten neben der Höhe der Sollzinsen auch zusätzliche Kosten, wie Gebühren für Zahlungsverzug und vorzeitige Kreditrückzahlungen beachten.

4. Fazit: Sorgfältige Prüfung der Hauskaufkredite ist erforderlich

icon_FazitUm sich den Traum vom Eigenheim leisten zu können, müssen die meisten Personen wohl oder übel auf eine Form von Hauskaufkrediten zurückgreifen. Dabei gibt es sowohl Kredite in Form von Bankdarlehen, Bausparverträgen oder auch private Darlehensgeber. Welche Art des Kredits gewählt wird, entscheidet der Schuldner oftmals nicht selber, sondern er muss darauf zurückgreifen, was ihm möglich ist. Innerhalb dieser Kreditform kann der Kreditnehmer jedoch Hauskaufkredit Vergleiche nutzen um den passenden zu finden. Dabei sollte der Rechner für Hauskaufkredite jedoch nicht nur den Sollzins, sondern auch die anfallenden Nebenkosten berücksichtigen, da es sich bei Hauskaufkrediten zumeist um langfristige Angelegenheiten handelt.


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