Kredit für den Hund – anfallende Kosten mit einem Darlehen finanzieren

Kredit Tilgung

Kredit für Hund mag ungewöhnlicher klingen, als es tatsächlich ist. Viele Menschen nehmen für ihr Haustier bereitwillig einen Kredit auf, um seine Anschaffung, Arztkosten oder zusätzliche Bedürfnisse finanzieren zu können. Schließlich ist ein Hund weit mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung. Ein Hund ist Freund, Gefährte und Familienmitglied. Seit Zehntausenden von Jahren begleiten die treuen Vierbeiner den Menschen auf seiner Reise durch die Entwicklung von Zivilisation und Welt. Überall werden Hunde für viele verschiedene Zwecke eingesetzt, dienen als soziale Bereicherung und werten Menschenleben auf. Für jeden Einsatz und jeden ästhetischen Geschmack gibt es Rassen und Züchtungen. Doch ein Hund ist nicht billig und mit vielen Kosten verbunden. Manchmal kann daher ein Darlehen sinnvoll oder gar nötig sein, um diese Finanzierung zu stemmen. Für wen ergibt die Aufnahme eines Kredits für den Hund Sinn? Was gibt es dabei zu beachten? Darum soll es in diesem Artikel gehen.

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Inhaltsverzeichnis

  • 1. Kredit zur Anschaffung eines Hundes
  • 2. Kredit bei hohen Tierarztkosten
    • 2.1 Vorsorge für den Krankheitsfall
  • 3. Zusätzliche Anschaffungen für den Hund
    • 3.1 Mit dem Hund verreisen oder umziehen
  • 4. Kreditoptionen für den Hund
  • 5. Alternativen für einen Ratenkredit für Hunde
  • 6. Fazit: Kredit für Hund günstig als Ratenkredit

1. Kredit zur Anschaffung eines Hundes

Der Hund  ist des Menschen bester Freund und kann eine tierische Bereicherung für das eigene Leben darstellen. Gute Gründe für die Anschaffung eines Hundes gibt es viele. Ein Spaßfaktor für die ganze Familie, ein treuer Schmusepartner, aber auch eine Möglichkeit, Kindern mehr Verantwortung beizubringen. Wer sich zu mehr Bewegung animieren möchte, erfährt durch einen Hund ebenfalls eine zusätzliche Motivation: Schließlich muss irgendjemand ja auch Gassi gehen. Als Unterstützer für Jäger oder Blinde beispielsweise leisten die Vierbeiner seit etlichen Jahren gute Dienste. Gerade für solche Zwecke können Hunde schnell mal ins Geld gehen, da besondere Züchtungen oder bereits trainierte Hunde schnell einen vierstelligen Eurobetrag kosten können. Auch der Wunschhund für die Familie kann bei guter Herkunft, die bereits erste Impfungen und ein Gesundheitszeugnis einschließt, Preise jenseits der 1.000 Euro-Marke erzielen. Nicht immer haben die Hundebesitzer in spe so viel Geld zur freien Verfügung. Hier kann ein Kredit für Hund und Zubehör eine taugliche Option zur Finanzierung sein.

Verfügen die Hundeinteressenten dabei über das nötige Einkommen, einen Hund auf absehbare Zeit mit seinen monatlichen Kosten zu finanzieren und zusätzlich die Raten eines Kredits abzubezahlen, kommt ein Darlehen für den Hundekauf in Frage. Wichtig ist hier vor allem, dass die Finanzen planbar sind und der Kreditnehmer somit mit Sicherheit weiß, dass er den Kredit auch zurückzahlen kann. Das beugt einer unkontrollierten Verschuldung ebenso vor, wie Skepsis der Bank, den Kredit überhaupt zu vergeben.

2. Kredit bei hohen Tierarztkosten

Der häufigste Grund, einen Kredit für den Hund aufzunehmen, dürfte die Begleichung ungeplanter und hoher Arztkosten sein. Nicht immer ist für das Tier eine Versicherung abgeschlossen worden und selbst wenn, deckt diese nicht zwangsläufig den gesamten Betrag. Dementsprechend oft müssen die Besitzer mit ihrem eigenen Geld einstehen und die Arztrechnungen auf eigene Faust begleichen. Logischerweise plant niemand einen Verkehrsunfall oder eine Krankheit für den Hund und daher kommen diese Kosten in aller Regel unvorhergesehen. Beispiele für notwendige und teure Tierarztkosten können sein:

  • Eine Operation, beispielsweise nach einem Unfall
  • Notwendige Impfungen oder deren Auffrischungen
  • Wurmkur und andere Maßnahmen gegen Parasiten
  • Antibiotika und andere Medikamente bei Krankheit

In all diesen Fällen ist dabei klar, dass sich die Maßnahmen nicht aufschieben lassen. Ob Mensch oder Tier, wer krank oder verletzt ist, braucht eine schnelle Behandlung. Die meisten Tierärzte lassen Ratenzahlungen zu und kommen so ihren Klienten entgegen. Dennoch können die Behandlungskosten regelrecht explodieren und in einen hohen dreistelligen oder gar vierstelligen Betrag gehen. Wer dann nicht über genug Erspartes, gleichzeitig aber ein geregeltes Einkommen verfügt, findet in einem Kredit die notwendige Finanzspritze, um dem Vierbeiner die beste Behandlung zu ermöglichen.

Die größten Kosten entstehen bei einer Operation. Hunde laufen gerne mal ihrer Nase hinterher und wenn der Jagdtrieb erst geweckt wird, kann es passieren, dass das Tier Straßen oder Radfahrer nicht mehr als die Gefahr wahrnimmt, die sie sind. Dann geschieht es schnell, dass der Vierbeiner in einem eiligen Moment über die Straße huscht und von einem Fahrzeug erwischt wird. Auch stürzen Hunde gerne mal im Übereifer irgendwo einen kleinen Abhang hinunter. Brüche und Verletzungen können die Folge sein. Da bleibt nichts, als den Tierarzt aufzusuchen. Bei schwereren Eingriffen können hierbei leicht vierstellige Eurosummen im Raum stehen.

2.1 Vorsorge für den Krankheitsfall

Neben potentiellen Operationen gibt es eine Reihe weiterer Kostenfaktoren, die sich um die Gesundheit des Hundes drehen. Vorsorge ist im medizinischen Bereich immer die beste Option mit Krankheiten umzugehen. Auch das ist bei Tieren nicht anders als beim Menschen. Impfungen sind daher ein ständiger Begleiter jedes Hundehalters. Welpen sollten früh ihre ersten Impfungen erhalten, um die noch anfälligen Tiere vor diversen Krankheiten zu schützen. Das ist besonders insofern wichtig, da einige der Krankheiten auch für den Menschen gefährlich werden können. Tollwut wäre hier das bekannteste Beispiel. Empfohlene Impfungen sind leicht im Internet zu finden, aber ohnehin sollte ein Welpe möglichst früh zum Tierarzt, der dann auch über Impfungen berät. Die regelmäßige Auffrischung von Impfungen in Absprache mit dem Arzt ist hierbei ein wiederkehrender Kostenfaktor, der nicht ignoriert werden sollte. Durch die gute Planbarkeit lassen sie sich gut mit der Unterstützung eines Darlehens finanzieren.

Ähnlich wie Impfungen fallen auch regelmäßig Wurmkuren an, die präventiv oder bei akutem Bedarf Hunde vor dem Befall lästiger oder auch gefährlicher Parasiten schützen. Da Hunde bekanntlich nicht zimperlich in der Wahl der Dinge, die sie ins Maul nehmen, sind, sind sie sehr anfällig für Würmer und andere Parasiten. Diese machen es sich in Magen und Darm des Hundes gemütlich und können dort große Schäden anrichten. Antiparasitäre Maßnahmen sind also für jeden Hundebesitzer eine Pflicht.

Liegt nicht genug Geld für die Behandlungskosten auf dem Konto bereit, hilft ein Kredit möglicherweise dabei, dem Hund eine schnelle Genesung zu ermöglichen.

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3. Zusätzliche Anschaffungen für den Hund

Natürlich kosten nicht nur der Hund selbst und seine diversen Behandlungen beim Tierarzt viel Geld. Wie der Mensch lebt der Hund nicht vom Brot allein und benötigt für sein Wohlergehen einige zusätzliche Anschaffungen. Das können zum Beispiel sein:

  • Der Bau oder Kauf einer Hundehütte
  • Eine Transportbox oder ähnliches, um den Hund reisen zu lassen
  • Spielzeug und weiteres kleinteiliges Zubehör wie Bürsten, Leinen etc.

Kein Hundeklischee ist komplett, wenn die Hundehütte fehlt. Zwar ist die spezielle Unterkunft für den Hund keine zwingende Anschaffung. Viele Vierbeiner kommen gut im Haus mit ihren menschlichen Familienmitgliedern zurecht und viele Menschen wünschen sich auch genau das für ihren Hund. Gerade bei Besitz eines Gartens kann aber eine Hundehütte eine ästhetisch schöne und für das Tier nützliche Erweiterung sein. So bekommt der Vierbeiner sein eigenes kleines Reich, in das er sich zurückziehen und seine Lieblingsspielzeuge verstecken oder lagern kann.

Hundehütten können fertig gekauft werden, sind aber Dank der geringen Ansprüche der späteren Bewohner auch ein wunderbares Hobbyprojekt zum Eigenbau. Insbesondere mit Kindern in der Familie ist der Bau einer Hütte für den Hund ein schönes Projekt, an dem man gemeinsam werkelt.

Dass dabei Kosten entstehen, bleibt natürlich nicht aus. Gerade in Kombinationen mit anderen Anschaffungen oder auch dem Hund selbst, kann ein Kredit hierbei unterstützende Wirkung haben, um für Hund und Besitzer ein bestmögliches Leben zu ermöglichen.

3.1 Mit dem Hund verreisen oder umziehen

Neben der Hütte gibt es noch viele kleinere Anschaffungen, die das Hundeherz erfreuen. In der Regel fallen diese nicht groß ins Geld, können aber wohl geplant gut im Kauf kombiniert werden. Im Idealfall geschieht dies zu dem Zeitpunkt, an dem der Hund selbst gekauft wird. So ist alles parat, wenn der neue Mitbewohner einzieht. Vor allem aber dient es der finanziellen Planung. So kann in einem Rutsch alles Nötige bezahlt werden und perfekt geplant und beispielsweise mit einer Kreditaufnahme abgestimmt werden. Mit den Kreditraten werden dann regelmäßig die Kosten in kleinen Schritten für alle Anschaffungen zusammen abgetragen.

Deutlich teuer wird es, mit dem Hund zu verreisen oder umzuziehen. Hierfür ist nicht nur eine Transportbox notwendig, die alleine schon im dreistelligen Bereich liegen kann. Vor einer Flugreise etwa mit dem Hund benötigt der Halter:

  • Die erwähnte Transportbox, in der es der Hund stundenlang aushalten kann
  • Aktuelle Nachweise über Impfungen und ein Gesundheitszeugnis
  • Ein Flugticket für den Hund
  • Bei Länderwechsel häufig auch einen Geburts- und Zuchtnachweis

Bei einer Flugreise werden Hunde in speziellen Gepäckbereichen des Flugzeugs transportiert. Hierfür muss die Transportbox geeignet sein und es dem Hund auch ermöglichen, in ihr die gesamte Flugdauer auszuhalten. Das Flugticket für das Tier selbst ist eine logische Bedingung für den Transport, richtig wichtig werden dann aber die Dokumente des Hundes bei der Einreise in ein anderes Land. Jedes Land hat dabei seine eigenen Bestimmungen, nach denen ein Hund eingeführt werden darf. Das gilt sowohl für eine Urlaubsreise als auch für einen Zuzug. Daher sollte sich jeder Hundehalter mit Reiseabsicht frühzeitig und ausgiebig informieren, welche Nachweise er braucht. Häufig sind dies vom Tierarzt ausgestellte Bescheinigungen über Impfungen und die aktuelle Gesundheit des Tieres sowie ein Beleg über die Zuchtherkunft. Allein durch die Beschaffung dieser Dokumente entstehen hohe Kosten, zu denen dann noch die Box und das Ticket hinzukommen. Eine Reise mit dem Hund kann daher eine sehr kostspielige Angelegenheit sein, für die eventuell eine Kreditaufnahme in Frage kommt, wenn die Reise ansteht, das Gesparte nicht ausreicht, aber in absehbarer Zeit genug Einkommen verfügbar ist, um den Kredit zurückzahlen zu können.

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4. Kreditoptionen für den Hund

Anlässe für eine Kreditaufnahme für den Hund gibt es also viele. Doch welche Optionen gibt es hierfür eigentlich? Kaum eine Bank bietet ein explizites Produkt Kredit für Hund an. Trotzdem ist die Kreditaufnahme für das Haustier grundsätzlich nicht problematischer als für jedes andere Hobby auch. Typische Kreditvarianten wären:

  • Ratenkredit, bei dem über einen festen Zeitraum jeden Monat mit der Rückzahlungsrate ein Teil der Schuld beglichen wird,
  • Kredit, bei dem das gesamte Geld zu einem festen Zeitpunkt zurückgezahlt wird,
  • Zweckkredite etwa beim Tierarzt, der eine Rechnungszahlung auf Raten zulässt.

Welcher Kredit am besten für die entsprechende Situation passt, kann unverbindlich mit der Bank in einem Vorgespräch abgeklärt werden. Die häufigste Variante ist der Ratenkredit, da dieser aufgrund eines festgelegten  Zeitraums für Rückzahlungen gut planbar ist.

Die Bank hat natürlich immer ein Interesse daran, ihr Geld wieder zu sehen. Entsprechend müssen Kreditnehmer einige Voraussetzungen erfüllen, um einen Kredit aufnehmen zu können:

  • Gute Bonität, im Idealfall, aber nicht zwingend ( je nach Bank) bei der Schufa
  • Regelmäßiges Einkommen, das ausreicht, um die Schulden in absehbarer Zukunft begleichen zu können
  • Stabiles Arbeitsverhältnis, das zuverlässig auch in der Zukunft bestehen bleibt und somit für Gläubiger und Schuldner Sicherheit bietet

5. Alternativen für einen Ratenkredit für Hunde

Die Finanzierung einer Hundeanschaffung oder einer Tierarztrechnung kann über einen Ratenkredit sehr günstig vorgenommen werden. Kreditkarte, Dispokredit und Mikrokredit bieten finanzielle Mittel in einem begrenzten Umfang.  Gegenüber dem Ratenkredit haben sie Vorteile, aber auch gewichtige Nachteile.

Kreditkarten: Eine Kreditkartennutzung wird regelmäßig und monatlich vom Kartenanbieter abgerechnet. Kreditkarteninhaber können auf diese Weise einen zinslosen Kredit von 30 Tagen und bis zu sieben Wochen wahrnehmen. Der Abrechnung folgt unmittelbar der Rechnungsausgleich. Bei einer Rückzahlung in Raten werden hohe zweistellige Zinsen fällig. Dann wird die Finanzierung teuer.

Dispokredit: Die Bank räumt ihren Girokonto-Kunden meist einen Dispokredit von zwei bis drei Monatsgehältern ein. Zur Kontoüberziehung stehen häufig 1.300 bis 4.500 Euro zur Verfügung. Durch die im Vergleich zum Ratenkredit hohen Zinsen eignet sich diese Form der Finanzierung nur zur kurzfristigen Liquiditätsbeschaffung. Der Dispokredit sollte nur kurzzeitig in Anspruch werden.

Mikrokredit: Bei einem kurzfristigen Finanzbedarf kann ein Mikrokredit die Lösung sein. Er bietet ein Volumen von 100 bis 3.000 Euro und steht schnell zur Verfügung, wobei Neukunden in der Kreditaufnahme (meist bis 500 Euro) beschränkt sind. Die Rückzahlung erfolgt nach 30 Tagen, teilweise nach bis zu 30 Monaten. Kurze Laufzeiten machen die Kosten überschaubar. Der Mikrokredit ist teurer als ein normaler Ratenkredit. Die Zinsen bewegen sich auf dem Niveau von Dispokrediten. Kostenpflichtige Zusatzoptionen wie Expressauszahlung sorgen für Geld innerhalb von wenigen Minuten, doch stehen die Gebühren in keinem vernünftigen Verhältnis zum Kreditbetrag.

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6. Fazit: Kredit für Hund günstig als Ratenkredit

Hunde stellen eine großartige Bereicherung für das Leben dar. Egal ob Familie oder Single, alt oder jung, zur Freizeit oder als notwendiger Gefährte: Des Menschen bester Freund verdient seinen Namen zu Recht. Ein Hund ist dabei nicht immer billig, das kann sich auf seine Anschaffung, aber ebenso auf seine Haltung und eventuelle unvorhersehbare Ereignisse beziehen. Nicht immer kann die Hundeanschaffung warten, bis genug Geld gespart ist. Bei wichtigen Eingriffen des Tierarztes sowieso nicht. Auch Umzüge können nicht immer aufgeschoben werden. Ein Kredit für den Hund aufzunehmen hilft in all diesen Fällen, die Finanzierung zügig vornehmen zu können. Bedingung dafür ist aber, dass der Kreditnehmer über ein geregeltes Einkommen verfügt, um der Bank eine  Rückzahlung zu garantieren und auch sich selbst vor einer Überschuldung zu schützen. Kredite müssen daher geplant, geprüft und bedacht werden – dann sind die Darlehen aber ein gutes Mittel, alle Kosten mit einer Finanzspritze in den Griff zu bekommen.

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