Das Schufa-Selbstauskunft Muster: So erfahren Sie ihren Status!

Schufa-Selbstauskunft MusterNicht nur Unternehmen haben Einsicht in die persönlichen Daten bezüglich des Zahlungsverhaltens. Jeder Person steht laut § 34 Bundesdatenschutzgesetz der jährliche, kostenfreie Einblick in die eigenen Daten zu. Jeder, der Interesse daran hat zu erfahren, was andere längst über einen Wissen, kann die Selbstauskunfts-Formulare der Schufa nutzen.

 

Alle Fakten zum Ratgeber „Schufa Muster Selbstauskunft“ im Überblick:

  • Schufa gibt Auskunft über das Zahlungsverhalten in der Vergangenheit, unter anderem durch die Vergabe von Soring-Werten.
  • Eine Schufa-Selbstauskunft ist sinnvoll um zu erfahren, welche Daten der eigenen Person gespeichert sind und um sie gegebenenfalls löschen zu lassen.
  • Einmal jährlich steht jeder Person die kostenlose Einsicht in die eigene Schufa-Auskunft zu.
  • Auf der Homepage der Schufa finden sich mehrere Formulare und Muster um eine kostenfreie und kostenpflichtige Selbstauskunft einzuholen.

Sie möchten gerne eine Schufa Selbstauskunft bekommen? Unser Ratgeber zum Thema Schufa Muster Selbstauskunft verrät es!

Inhaltsverzeichnis

  • 1. Was ist eine Schufa-Auskunft?
  • 2. Warum eine Schufa-Selbstauskunft? 2 Gründe!
  • 3. Hier finden Sie das Muster der Schufa!
  • 4. Die Schufa-Auskunft beantragen ist relativ einfach

1. Was ist eine Schufa-Auskunft?

icon_FAQsDie Schufa ist die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Sie wurde im Jahr 1927 gegründet und dient seither als Auskunftei für Kreditgeber und Händler aller Art. Die Schufa ist entgegen der allgemeinen Überzeugung keine staatliche Organisation, sonder liegt in privater Hand. In Deutschland ist es schwer an der Schufa vorbei zu kommen. Selbst wenn es einem selber nicht bewusst ist, werden Daten von Hunderttausenden Privatleuten bei der Schufa gesammelt.

Dies hat weniger die Züge eines NSA Spionage-Angriffs, als die Offenlegung zahlungsmüder Kreditnehmer, die ein potenzielles Risiko für Kreditinstitute und Versandhäuser darstellen. Natürlich kann man sich auch hier die Frage stellen, ob dieses Ausmaß an Informationen nicht gegen die Persönlichkeitsrechte verstößt. Zumal die Daten an die Vertragspartner im Falle einer negativen Meldung automatisch weitergeleitet werden.

Schufa-Auskunft kann jeder der Schufa Vertragspartner einholen, sobald ein berechtigtes Interesse im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes vorliegt. Dieses besteht, wenn beispielsweise ein Bankkunde ein Konto eröffnen will. Sensible Daten, wie Kontonummern werden an die Vertragspartner nicht weitergereicht, sondern nur negatives Verhalten im Sinne von Zahlungsversäumnissen.

2. Warum eine Schufa-Selbstauskunft? 2 Gründe!

icon_KonditionenAuch wenn die Schufa gerne für jede Selbstauskunft Geld verlangt, gemäß § 34 Bundesdatenschutzgesetz hat jede Person ein Anrecht darauf einmal im Jahr eine kostenlose Schufa-Auskunft über die eigene Person zu erhalten. Diese darf auch nicht in gekürzter Version vorgelegt werden, sondern muss die gleichen Informationen enthalten wie die Schufa-Auskunft, die den Vertragspartnern der Schufa vorgelegt würde.

Und hier verbirgt sich bereits der erste Grund, weshalb eine regelmäßige Schufa-Selbstauskunft Sinn macht: Die meisten Menschen wissen gar nicht DAS sie geführt werden, WAS in der Schufa-Auskunft drin steht und WER bereits alles Auskunft über die eigene Schufa erhalten hat. All diese Informationen können mittels Schufa-Selbstauskunft eingeholt werden. Mal abgesehen von der Gewissheit können unrechtmäßige Einträge aufgedeckt werden.

Es passiert zwar nicht oft, aber immer wieder, dass Einträge nicht mit der Realität übereinstimmen und daher eine Kreditvergabe gefährden. Sollte dies der Fall sein, empfiehlt es sich einen Rechtsbeistand zu Rate zu ziehen um gemeinsam das Problem anzugehen und zu beheben. Unter Umständen können sogar Schadensersatzansprüche wegen abgewiesener Kreditanträge aufgrund falscher Informationen geltend gemacht werden.

Der zweite Grund für eine Schufa-Selbstauskunft liegt bei den Kreditgebern. Nun ist es so, dass die Schufa zwar viele Vertragspartner hat, die die Schufa auch mit zahlreichen Informationen versorgen, aber nicht alle Interessenten einer Schufa-Auskunft Vertragspartner sind. Trotzdem gilt die Schufa bei den meisten Finanzgeschäften als der Dreh- und Angelpunkt für oder gegen eine Kreditwürdigkeit. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Finanzdienstleister eine Schufa-Selbstauskunft verlangen.

Zudem stellen sie damit auch den guten Willen des Kreditnehmers unter Beweis. Dieser wird bei reinem Gewissen kaum etwas gegen das Einholen einer Selbstauskunft haben. Diese Anforderungen werden gerade von Online-Kreditanbietern bereits bei der Aufnahme von Kreditverhandlungen gestellt. Das verhindert natürlich auch noch mal zeitliche Verzögerungen, während des Prüfverfahrens.

Die Schufa-Selbstauskunft einzuholen ist insofern sinnvoll, dass man in Erfahrung bringen kann, welche Vertragspartner Erkundigungen eingeholt haben, wo der eigene Scoring-Wert liegt und ob es falsche Einträge bei der Schufa gibt. Zudem verlangen viele Kreditinstitute die Vorlage einer Schufa-Selbstauskunft.

WEITER ZUM KREDIT-OHNE-SCHUFA-TEST

3. Hier finden Sie das Muster der Schufa!

Nun hat man zwei Möglichkeiten eine Schufa-Selbstauskunft anzufordern. Als erstes gäbe es das Muster, welches die Schufa selber zur Verfügung stellt. Dieses findet sich auf der Homepage der Schufa unter „meineSCHUFA.de“. Auf dieser Unterseite werden dem Kunden fünf verschiedene Versionen eine Schufa-Auskunft zu erhalten zur Verfügung gestellt.

Die Angebotsseite der Schufa für Auskünfte an Privatpersonen

Die Schufa hat mehrere Angebote für Auskünfte an Privatpersonen

Hier können Pakete gebucht werden, damit bei Anfragen durch Dritte informiert wird oder sobald die Schufa neue Informationen zur eigenen Person erhält. Da der Informationsfluss hier auch in beide Richtungen funktioniert, kann man als privater Vertragspartner der Schufa auch Informationen über Unternehmen einholen.

Die klassische Schufa-Selbstauskunft findet man unter dem letzten Punkt: Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz. Hier wird man dann erneut aufgefordert sich zwischen der kostenpflichtigen Schufa-Kompakt-Auskunft und der kostenfreien Auskunft zu entscheiden. Bei der gemäß § 34 Bundesdatenschutzgesetz ausgelegten Version kommt man schließlich zu einem Selbstauskunfts-Formular, welches man Ausdrucken und per Post mitsamt der Ausweiskopien schicken muss.

Bei der kostenpflichtigen Version bleibt einem das Kopieren der Ausweise erspart. Die Registrierung erfolgt über die Ausweisnummer oder ein Einlesegerät.

Die Registrierung bei der Schufa erfolgt mit der Personalausweisnummer.

Die Schufa bietet ein vereinfachtes Registrierungsverfahren für Privatpersonen

Bei der kostenpflichtigen Version können die Daten auch online abgerufen werden, während es die kostenlose Variante nur in Papierform gibt.

4. Die Schufa-Auskunft beantragen ist relativ einfach

icon_FazitDa die Schufa auch ein wirtschaftliches Interesse am Verkauf der persönlichen Daten hat, ist die Schufa-Selbstauskunft recht einfach zu finden. Allerdings lässt sie die Interessenten von kostenlosen Selbstauskünften, die jeder Person einmal pro Jahr zusteht, permanent spüren, dass zahlende Kunden besser behandelt werden.

Der Service bei der kostenlosen Version ist gleich null. Da viele jedoch schon verblüfft sein werden, dass man überhaupt eine Schufa-Selbstauskunft einholen kann, werden vermutlich auch nicht allzu hohe Erwartungen an den Service gestellt.

Auch die Auskunft gemäß § 34 Bundesdatenschutzgesetz muss die Informationen über die vorhandenen Daten der eigenen Person, alle Empfänger der Daten und den aktuellen Scoringwert enthalten.

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Schufa-Selbstauskunft Muster: Das Formular
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