Seriöse Kredite im Internet sind möglich

Das Angebot an Krediten auf dem Markt ist sehr groß, dies liegt zum einen an den sehr attraktiven Zinsen, aber auch an der der großen Konkurrenz. Durch eine Kreditvergabe können die Anbieter ihre Kunden langfristig binden. Doch nicht jeder angebotene Kredit ist auch Seriös, daher ist es wichtig im Vorfeld alles genau zu prüfen und vor allem das Kleingedruckte zu lesen.
Viele Kreditinstitute gehören einem Bankenverband an und unterliegen dabei einer verantwortungsvollen Kreditvergabe. Dazu zählen bestimmte Zertifikate, wie zum Beispiel dem TÜV Siegel. Zudem werden in Fachzeitschriften häufig Kundenbefragungen zur Kreditvergabe durchgeführt. Diese Angaben sind ein nützlicher Hinweis und können als Orientierung helfen.

Inhaltsverzeichnis

  • Die Kreditvergabe
  • Zusatzprodukte verteuern den Kredit

Die Kreditvergabe

Ein Kredit sollte niemals vorschnell abgeschlossen werden, dazu ist es wichtig sich im Vorfeld genau über die jeweiligen Bedingungen zu informieren. Dies kann zum Beispiel schnell und einfach über das Internet erfolgen, wo verschiedene Angebot von Kreditinstituten miteinander vergleicht werden können. So findet sich schnell eine Auswahl an seriösen Krediten. Wenn ein Anbieter in die engere Wahl gekommen ist, sollte das Augenmerk nicht nur bei der Zinshöhe liegen, sondern auch die Rückzahlungsmodalitäten sind ein wichtiges Kriterium. So sind zum Beispiel Sonderzahlungen sehr sinnvoll, um den Kredit vorzeitig abzuzahlen.

Wurde endlich ein passender Finanzierer gefunden, können die nächsten Schritte eingeleitet werden. Dazu muss ein entsprechender Kreditantrag ausgefüllt werden. Dieser kann entweder in einer Filiale gestellt werden oder bequem auf der Internetseite heruntergeladen werden. Neben dem eigentlichen Antrag, verlangen die Institute aber noch eine Kopie vom Personalausweis, sowie eine Bescheinigung über den jeweiligen Verdienst. In Deutschland dürfen nur Personen ab dem 18. Lebensjahr einen Kredit abschließen. Ist der Kreditsteller jünger, bedarf es einer Zustimmung der Eltern. Bevor eine Bank überhaupt eine Kreditvergabe anstrebt, prüft diese, ob die jeweilige Person auf Kreditwürdig ist. Dazu muss ein regelmäßiges monatliches Einkommen vorhanden sein. Mit Hilfe einer Verdienstbescheinigung oder einen Kontoauszug, kann dieses problemlos nachgewiesen werden.

Eine Kreditvergabe in einer Filialbank dauert meistens etwas länger, wie die Vergabe bei einem Online Kredit. Hier kann häufig in kürzester Zeit ein Antrag überprüft und dann entweder genehmigt oder abgelehnt werden. Einige Anbieter bieten zudem günstigere Kondition an, da hier der Verwaltungsaufwand deutlich geringer ausfällt. Trotzdem heißt es auch, alles in Ruhe prüfen und durchlesen, denn schließlich bindet man sich mit einem Kredit häufig über mehrere Jahre an eine Bank.

Zusatzprodukte verteuern den Kredit

An einem gewöhnlichen Kredit verdienen Banken häufig gar nicht so viel, daher bieten sie oftmals sogenannte Zusatzprodukte an, die zwar auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, doch die Kreditvergabe deutlich verteuern. Ein Beispiel dafür ist eine Restschuldversicherung, die einspringt, wenn der Kreditnehmer in Zahlungsschwierigkeiten kommt, bei längerer Krankheit oder Arbeitslosigkeit. Hier handelt es sich um eine Risikoversicherung, die auf den eigentlichen Kredit oben draufgepackt wird. Je nach Höhe der Kreditsumme, kann dadurch der ein oder andere Tausender dazukommen. Und ob die Versicherung wenn es darauf ankommt dann auch wirklich zahlt, ist eine ganz andere Sache. Bei einer größeren Kreditsumme mit einer sehr langen Laufzeit, mag dieser zusätzliche Schutz noch sinnvoll sein, aber bei kleinen überschaubaren Summen mit kurzer Laufzeit, ist dies nicht empfehlenswert.