Umschuldungskredite – wann sie Sinn machen & was dahinter steckt

Kredit Tilgung

Kleinere oder größere Ratenkredite nehmen Verbraucher in Anspruch, um finanzielle Engpässe zu überbrücken oder um größere Anschaffungen zu finanzieren. Dabei kann es sich um ein neues Auto oder um eine Waschmaschine handeln, um die Finanzierung des Studiums für ein Kind oder um Baufinanzierung. Auf diese Weise können sich kleinere Kredite ansammeln, die zusammen den Haushalt monatlich stark belasten. Bei größeren Darlehen, etwa für Immobilien, ärgert man sich bisweilen nach einer Weile, wenn die Kreditzinsen deutlich günstiger sind als zum Zeitpunkt der Kreditvereinbarung, wie es derzeit dank der niedrigen Leitzinsen der Fall ist. In beiden Fällen ist eine Umschuldung die Lösung.

Umschuldungsszenarien:

  • Bündelung mehrerer Kleinkredite und Schuldenkonsolidierung
  • Ablösung eines Dispositionskredits
  • Neuaufsetzen größerer Kredite zu günstigeren Zinsen
  • Anpassung der Laufzeit
  • Wechsel des Kreditinstitutes
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Inhaltsverzeichnis

  • 1. Kredite, die umgeschuldet werden können
    • 1.1 Konventionelle Ratenkredite
    • 1.2 Dispositionskredite
    • 1.3 Hypothekenkredite
  • 2. Wie die Umschuldung vonstatten geht
    • 2.1 Lohnt sich die Umschuldung?
  • 3. Kündigungsfristen und Vorfälligkeitsentschädigung bei Umschuldungskrediten
  • 4. Vorfälligkeitsentschädigung: die gesetzlichen Bedingungen im Überblick
  • 5. Umschuldungskredite: in drei Schritten zum Ziel
    • 5.1 Die bestehenden Kreditvereinbarungen überblicken
    • 5.2 Vergleich der Konditionen und Kosten
    • 5.3 Einen neuen Ratenkredit aufnehmen
  • 6. Anbieter von Umschuldungskrediten und Kreditvermittler
  • 7. Umschuldungskredite ohne Bonitätsprüfung
  • 8. Der Antrag auf den Umschuldungskredit
    • 8.1 Umschuldungsvermittler
  • 9. Wie lange dauert der Umschuldungsprozess?
  • 10. Fazit zum Umschuldungskredit

1. Kredite, die umgeschuldet werden können

1.1 Konventionelle Ratenkredite

Ratenkredite sind eine geläufige Form des Konsumentenkredits und werden für größere Anschaffungen aufgenommen, etwa in Form von Ratenzahlungen beim Kauf von Produkten, in Form von Autokrediten oder für die Baufinanzierung. Sofern es die Kündigungsvereinbarung im Kreditvertrag erlaubt, können Ratenkredite abgelöst und auch zusammengelegt werden.

1.2 Dispositionskredite

Dispositionskredite erlauben die Überziehung des Girokontos bis zu einem bestimmten Limit. Zwar können Dispositionskredite flexibel abgetragen werden, das heißt nicht mit festen monatlichen Raten, dafür sind die Zinsen auf diese Kredite sehr hoch, in der Regel mehr als 10 %. Auf den ersten Blick mag die Verpflichtung zu monatlichen Raten beim Umschuldungskredit ein Nachteil sein, der Kreditnehmer spart aber mittelfristig aufgrund von günstigeren Zinsen und Konditionen.  Dispokredite können – dies ist ein Plus – ohne jede Vorfälligkeitsentschädigung abgelöst werden.

1.3 Hypothekenkredite

Bei Hypothekenkrediten liegen im Regelfall feste Zinsen über eine im Kreditvertrag bestimmte und oft lange Laufzeit von zehn bis zwanzig Jahren vor.  Die Entschädigung im Falle einer vorzeitigen Ablösung kann hier recht hoch ausfallen, daher lohnt sich die gründliche Kalkulation, ob der Umschuldungskredit sich rechnet.

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2. Wie die Umschuldung vonstatten geht

Eine Umschuldung von Krediten geht einfach derart vonstatten, dass ein neuer Kredit aufgenommen wird, um vorhandene Kredite vollständig abzuzahlen. Danach muss der Kreditnehmer nur einen neuen Kredit in monatlichen Raten tilgen, anstatt wie zuvor mehrere kleinere Kredite in separaten Posten abzuzahlen. Auch Dispositionskredite, die über das Girokonto eingeräumt werden, lassen sich so umschulden. Der flexible „Dispokredit“ erfreut sich großer Beliebtheit, erst später geht dem Kreditnehmer auf, dass hier Zinsen von 10 % p. a. oder sogar mehr fällig werden. Auch hier reduziert sich durch Umschuldungskredite die Zinslast auf ein Drittel oder ein Viertel der früheren Höhe. Ist der Umschuldungskredit seriös und gut durchgerechnet, können Verbraucher die monatlich zu zahlende Summe deutlich reduzieren und oft sogar die Gesamtsumme der Schuld senken. Zum einen kann der Schuldner bestenfalls von günstigeren Zinsen profitieren, zum anderen fallen die Gebühren weg, die die jeweiligen Anbieter der einzelnen Kleinkredite für Bearbeitung oder Kontoführung erheben. Für manche Kreditnehmer ist mit der Umschuldung auch ein Wechsel des Finanzdienstleisters verbunden, der insgesamt ebenfalls günstigere Konditionen und Ersparnisse mit sich bringen kann.

Umschuldungskredite sind jedoch hinsichtlich der Kosten und Konditionen abhängig vom jeweiligen Anbieter. Deshalb ist ein Vergleich der möglichen Optionen für Verbraucher unerlässlich, um wirklich die beste Lösung für die eigene Umschuldung zu finden. Ebenfalls zu beachten ist, dass zweckgebundene Kredite, beispielsweise Autokredite, oft von einer Umschuldung ausgenommen sind!

2.1 Lohnt sich die Umschuldung?

  • Wie hoch ist der Unterschied der Zinshöhe zwischen dem alten und neuen Kredit?
  • Welche Ablösungssumme, die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung, verlangt die Bank?

3. Kündigungsfristen und Vorfälligkeitsentschädigung bei Umschuldungskrediten

Wer sich zur Umschuldung entschlossen hat, sollte wissen, dass hier im Einzelfall Kündigungsfristen einzuhalten sind. Diese sind vom Zinssatz abhängig. Bei Krediten zu variablen Zinssätzen gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Kredite mit festem Zinssatz kann man ein halbes Jahr vor Ablauf der Zinsbindung aufkündigen, immer aber nach einer Laufzeit von 10 Jahren. Allerdings ist eine Umschuldung auch schon vor dem Ablauf dieser Frist möglich. In diesem Fall wird bei Festzinsraten die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Durch diese Zahlung kompensiert der Kreditnehmer den finanziellen Ausfall der Bank, die zum Zeitpunkt der Kreditvereinbarung ihre Zinsraten kalkuliert und sich darauf festgelegt hat. Eine Kündigung verursacht der Bank daher den sogenannten Refinanzierungsschaden, der auf den Kreditnehmer umgeleitet wird. Dies gilt auch für den Margenschaden – nämlich die Minderung des Gewinnes der Bank aus dem vorzeitig beendeten Kreditgeschäft.

Die Höhe der Entschädigungszahlung hängt natürlich vom Kreditbetrag und auch vom Anbieter ab. Im besten Fall hat sich der Kreditnehmer schon vor Abschluss der Kreditvereinbarung über die Höhe der VFE informiert. Unabhängig von der Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung kann sich die Umschuldung dennoch rechnen, wenn die Zinsen gerade besonders niedrig liegen – in diesem Fall spart der Kreditnehmer trotzdem noch Geld.

4. Vorfälligkeitsentschädigung: die gesetzlichen Bedingungen im Überblick

Wie bereits erwähnt ist die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung abhängig von den Konditionen des Anbieters und der Höhe des Kredits. Dennoch können Banken diese Entschädigung nicht nach eigenem Gutdünken festsetzen. Der Gesetzgeber sieht folgendes vor:

  • Ist ein Ratenkredit vor dem 11. Juni 2010 aufgenommen, kommen lediglich die vereinbarten Konditionen des Kreditvertrages zur Anwendung.
  • Ein Ratenkredit, der nach dem oben genannten Datum abgeschlossen wurde, unterliegt den Regelungen, dass Bank bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Anspruch hat auf eine Vorfälligkeitsentschädigung, die 1 % der verbleibenden Schuld nicht überschreitet.
  • Sofern die verbleibende Laufzeit des Kredits weniger als ein Jahr ausmacht, kann nur höchstens 0,5 % der Restschuld gefordert werden.
  • Bei Baufinanzierungskrediten regelt der Gesetzgeber zwar nicht die maximale Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung, allerdings wird diese nur im Falle einer Kündigung während der ersten zehn Jahre der Kreditlaufzeit fällig – danach kann der Kredit mit einer sechsmonatigen Kündigungsfrist ohne VFE abgelöst werden.
  • Bei Krediten ohne Festzins fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an.
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5. Umschuldungskredite: in drei Schritten zum Ziel

5.1 Die bestehenden Kreditvereinbarungen überblicken

Die existierenden Verbindlichkeiten sind der Ausgangspunkt für die Beantwortung der Frage, ob sich ein Umschuldungskredit lohnt. Vor dem Antrag auf einen Umschuldungskredit sollte sich der Kreditnehmer einen Überblick über die eigene finanzielle Situation verschaffen und dazu die folgenden Informationen zur Hand haben:

  • Eine Auskunft über die exakte(n) Restschuld(en), am besten schriftlich und direkt vom Kreditgeber, einschließlich der genauen monatlichen Tilgungsrate und des vereinbarten Effektivzinses.
  • Die detaillierte Auflistung der während der Restlaufzeit(en) anfallenden Gebühren, beispielsweise für Kontoführung und/oder Bearbeitung.
  • Die mögliche Fälligkeit und Höhe einer Vorfälligkeitsentschädigung

5.2 Vergleich der Konditionen und Kosten

Liegen vollständige Informationen über bestehende Kredite vor, geht es an die Berechnung der Kosten und den Vergleich mit aktuellen, günstigeren Angeboten. Hierzu stehen online Kreditrechner und Anbietervergleichsrechner zur Verfügung. In die Suchmaske gibt man die Restschuld und verbleibende Laufzeit ein und als Verwendungszweck die Umschuldung.

Die erhaltenen Ergebnisse lassen sich weiter modifizieren – so kann man durch eine Verlängerung der Laufzeit die monatliche Rate senken, sollte aber dabei bedenken, dass mit längerer Laufzeit auch die Zinsen steigen.

Wer Anbieter korrekt vergleichen will, sollte dazu immer den effektiven Jahreszins nutzen, nicht den Sollzins, denn nur so lassen sich die tatsächlichen Kosten für den aufgenommenen Kredit richtig berechnen.

Beim Vergleich des bestehenden Kredites mit einem neuen Angebot kann auf diese Weise die verbleibende Zinslast des Altkredits mit den künftigen Zinsen des neuen Ratenkredits verglichen werden. Hier zeigt die Differenz die mögliche Ersparnis an. Nicht vergessen, mögliche Entschädigungszahlungen an die Bank abzuziehen!

5.3 Einen neuen Ratenkredit aufnehmen

Ist der passende Anbieter für eine sinnvolle Umschuldung gefunden, ist es an der Zeit, mit dem bisherigen Kreditgeber zu reden. Der erste Schritt ist die Mitteilung des exakten geplanten Kündigungsdatums, auf dessen Basis die Bank sowohl die Restschuld als auch die VFE berechnen kann. Wer nur einen einzigen Kredit abzutragen hat und mit seiner Hausbank weitgehend zufrieden ist, kann nun überlegen, ob er mit der Bank über eine Senkung der Zinsen auf die Restschuld verhandeln möchte. Nicht einmal selten ist es, dass die Bank sich nun entgegenkommend zeigt, aber nicht jeder Kreditgeber lässt sich auf Verhandlungen ein – in diesem Fall kann der neue Kredit abgeschlossen werden.

Der neue Kreditgeber wird zunächst auch auf der Prüfung der Bonität bestehen. Deshalb ist es unerlässlich, hier die Umschuldung als Hauptgrund für den Kreditantrag anzugeben. So weiß der Anbieter, wenn er die Schufa-Auskunft einholt, dass kein zusätzliches Darlehen aufgenommen werden soll, sondern bestehende Verbindlichkeiten getilgt werden. Ein erheblicher Unterschied bei der Kreditbewilligung!

Wird der Umschuldungskredit gewährt, muss lediglich noch der Kreditvertrag ausgefüllt und unterschrieben eingereicht werden, zusammen mit den vom Kreditgeber geforderten Unterlagen. Hier greifen dieselben Bedingungen wie bei allen Ratenkrediten, darüber hinaus ist eine unterschriebene Ablösevollmacht nötig, mit der der alte Kredit bei der bisherigen Bank abgelöst wird.

Die Produktübersicht zeigt, dass für jedermann der passende Kredit vorhanden ist

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6. Anbieter von Umschuldungskrediten und Kreditvermittler

Neben etablierten Banken bieten vor allem Direktbanken Umschuldungskredite an. Da die Online-Banken ihren Kunden einen durchgehenden 24-Stunden-Service anbieten, erfolgt die Abwicklung von Anfragen und Anträgen sehr viel schneller als bei Filialbanken. Überdies kann der gesamte Prozess bequem am heimischen Computer durchlaufen werden. Bei einer Filialbank findet der Kreditnehmer zwar eine persönliche Kundenberatung vor, muss aber dafür die geläufigen Öffnungszeiten und Einschränkungen durch Wochenenden hinnehmen und kann davon ausgehen, dass die Kosten für den Kredit insgesamt ein wenig über dem Angebot von Onlinebanken liegen.

Neben seriösen, durch die Bundesfinanzaufsicht regulierten Banken bieten außerdem Kreditvermittler ihre Dienste an. Manchmal, wenn auch nicht immer, verbergen sich hier hinter günstigen Angeboten Kredite, die über ausländische Banken abgewickelt werden.

7. Umschuldungskredite ohne Bonitätsprüfung

Ebenso wie bei „regulären“ Krediten werden auch Umschuldungskredite nur nach der Prüfung der Bonität des Antragstellers bewilligt. In der Regel fragt der Kreditgeber hierzu bei der Auskunftei Schufa an. Für Kreditnehmer, die bereits über einen negativen Schufa-Score verfügen, ist dies ein Problem. Wie erwähnt, sollte im Kreditantrag ausdrücklich auf die Umschuldungsabsicht hingewiesen werden, um dieses Hindernis zu umschiffen, vor allem wenn es letztlich um eine Entschuldung geht.

Wer sich auf die Suche nach „schufafreien“ Krediten macht, wird allerdings ebenfalls fündig. Anbieter, die für Kredite ohne Schufa-Abfrage werben, arbeiten meist mit ausländischen Banken zusammen. Hier sollten die Konditionen und die Lizenzierung und Regulierung der kreditgebenden Bank sorgsam geprüft werden. Außerdem kann man davon ausgehen, dass ein Finanzdienstleister, der keine Angaben zur Zahlungsmoral des Kunden verlangt, sich dieses Risiko mit höheren Zinsen vergelten lässt und daher keine gute Wahl für eine Umschuldung ist.

8. Der Antrag auf den Umschuldungskredit

Besonders unkompliziert ist die Beantragung eines neuen Ratenkredits für die Umschuldung bei einer Online-Bank. Der Kreditnehmer kann beim Anbieter seiner Wahl zunächst eine unverbindliche, kostenlose Anfrage stellen. Dazu ist die Angabe der persönlichen Daten notwendig,  auch ein Nachweis des Einkommens weitere Belege zur finanziellen Situation werden verlangt. Die Vervollständigung der Angaben und das Absenden des Formulars ist in weniger als einer halben Stunde erledigt, und eine Direktbank antwortet meist sofort, indem sie dem Interessenten ein persönliches Kreditangebot unterbreitet. Hierzu kann die Bank eine Schufa-Anfrage stellen, die allerdings neutral ist und den Score nicht beeinträchtigt.

Auch die Absendung der Vertragsunterlagen und die Legitimierung können bequem digital erfolgen. Für die Verifizierung der persönlichen Angaben kann der Kreditnehmer das VideoIdent-Verfahren nutzen und in einem Videocall mithilfe eines Ausweisdokuments seine Identität bestätigen. Erforderlich sind nur eine Kamera mit guter Auflösung und eine stabile Internetverbindung. Andernfalls kann die Legitimierung am Schalter einer Filiale der Deutschen Post erfolgen.

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8.1 Umschuldungsvermittler

Vor allem, wenn eine größere Menge laufender Kleinkredite zusammengefasst werden soll, verlieren Kreditnehmer den Überblick. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Umschuldungsvermittler hier ihre professionelle Hilfe anbieten. Die Unterstützung des Umschuldungsprofis hilft vor allem dabei, den Überblick über die bestehenden Verbindlichkeiten zu gewinnen und die erforderlichen Dokumente für eine Umschuldung beizubringen. Kreditnehmer sollten allerdings bedenken, dass die Dienste des Vermittlers ebenfalls in Rechnung gestellt werden. Auch die Seriosität des Umschuldungsprofis sollte geprüft werden.

9. Wie lange dauert der Umschuldungsprozess?

Hier lässt sich keine verbindliche Aussage machen, denn die Abwicklung hängt von der Ausgangssituation ab. Sind viele verschiedene Kredite zu bündeln und kann der Kreditnehmer nicht sofort die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung stellen, kann der gesamte Prozess einen Monat oder länger in Anspruch nehmen. Wird hingegen lediglich ein bestehender Kredit umgeschuldet, etwa um günstigere Zinsen in Anspruch zu nehmen, kann die Umschuldung rasch abgeschlossen werden.

10. Fazit zum Umschuldungskredit

Für Verbraucher, die verschiedene kleinere Ratenkredite bündeln und ablösen möchten, sind Umschuldungskredite eine ausgezeichnete Möglichkeit, den Überblick über die eigenen Verbindlichkeiten zu vereinfachen, Bearbeitungsgebühren zu sparen und möglicherweise von günstigeren Zinsen zu profitieren. Auch die Laufzeit des Umschuldungskredits und die Höhe der monatlichen Raten kann an die individuelle finanzielle Situation angepasst werden.

Wer ein größeres Darlehen in Anspruch genommen hat und von den gegenwärtigen niedrigen Leitzinsen profitieren möchte, sollte ebenfalls umschulden, um nicht mehr Zinsen zu zahlen als nötig. Auch der kostspielige Dispokredit lässt sich über eine Umschuldung tilgen.

Umschuldungskredite schaffen zwar den bestehenden Schuldenstand nicht aus der Welt, verbessern aber die Konditionen für den Kreditnehmer. Da bei der Ablösung bestehender Kredite im Einzelfall Vorfälligkeitsentschädigungen fällig werden können, ist bei einem Vergleich vor der Umschuldung nicht nur die Restsumme und Restlaufzeit und die Zinsdifferenz, sondern auch die Höhe der Entschädigungszahlung genau zu berechnen, um festzustellen, ob sich der Umschuldungskredit lohnt. Kreditrechner und Anbietervergleiche online erleichtern dem Kreditnehmer die Kalkulation.

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